Haben Sie gerade Ihren Frühjahrspitz gemacht? Oder sind Sie noch dabei? Nach dem man den Winter und den Staub vertrieben hat, kommt oftmals die Lust auf etwas Neues. Wir haben uns an der alten Einrichtung satt gesehen und wünschen uns neuen Pepp. Genau wie es die Sonne in der Natur tut. Aber einfach mal so die Einrichtung austauschen ist ziemlich teuer und zeitaufwendig. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie Ihr Wohnzimmer dennoch schnelle und preiswert aufpeppen.
Ist Ihre Einrichtung stilvoll und elegant? Wie wäre es da mit einem Teppich in knalligen Farben? Shaggy Teppiche gibt es in verschiedenen Tönen und er verleiht Ihrem Zimmer gleich mehr Behaglichkeit. Allgemein gibt ein Hochflorteppich dem Raum mehr Wärme und Komfort. Diese Teppichtypen sind auch in schlichteren Farben erhältlich.
Wollen Sie einer bestimmten Ecke Ihres Wohnzimmers mehr Flair verleihen? Teppiche mit farbigen graphischen Mustern teilen einen bestimmten Bereich, z.B. die Leseecke, die Essecke oder die Spielecke für Kinder, optisch vom Raum ab. Ohne viel Aufwand haben Sie das Wohnzimmer neu aufgeteilt.
Ist es noch lange hin bis zu Ihrem nächsten Urlaub? Mit dem richtigen Teppich können Sie sich eine exotische Atmosphäre nach Hause holen. Perserteppiche oder ihre Verwandten aus China versprühen Charme wie aus Tausend und einer Nacht. Teppiche mit Tiermustern bringen Sie zu einer wilden Safari nach Afrika.
Sicher sind Ihnen schon beim Lesen viele weitere Ideen für Ihre Umgestaltung gekommen. Schreiben sie uns Ihre Tipps und Tricks. Anregungen und Angebote zum Thema Teppich finden Sie auf teppiche.info
franziska Trend-News China, Perser, Shaggy
Wer beim Teppichkauf gern auf Altbewährtes setzt, sich aber nicht zwischen den Klassikern Bärenfell oder Perser entscheiden kann, bekommt jetzt Abhilfe! Lassen wir uns doch frei nach dem Motto „Zwei für eins“ von Lise Lefebvres BÄRENJÄGER inspirieren.
Das Designerstück, das leider nicht im freien Handel zu erwerben ist, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Hier wurde aus einem alten Perser die Form eines Bärenfells ausgeschnitten und ein künstlicher, aus Holz, Glas und Plastik bestehender Bärenkopf drangesetzt. Das Endergebnis sieht nicht nur wunderschön aus, sondern beweist einmal mehr das Form- und Materialmix dieses Jahr der entscheidende Trend ist. Und natürlich: Aus Alt macht Neu!
Den BÄRENJÄGER gibt es noch in anderen Stoffen und Designs. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Gestalter einschlägiger Möbelhäuser von diesem Modell inspirieren lassen und schon bald ein massentaugliches Exemplar auf den Teppichmarkt werfen.
Selbstmach-Tipp: Wer darauf nicht hoffen oder warten möchte, schnappt sich den alten Perser der Tante und versucht sich an Omas Nähmaschine. Einen künstlichen Bärenkopf sucht man im Dekorationsgeschäft oder auf dem Flohmarkt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Warum nicht die Schnauze mit etwas Goldspray ansprühen oder den Kopf mit funkelnden Kristallsteinen besetzen? Wer nicht auf Perser-Muster steht, nimmt sich seinen ausrangierten Lieblingsteppich. Das Prinzip ist immer das Gleiche, dafür sind den Designs keine Grenzen gesetzt.
franzi Deko-Ideen, Perser Bärenfell, Perser
Verfremdung und Wiederverwertung – das sind die neuen Schlagwörter der Teppichindustrie. „Aus Alt macht Neu“ ist also das Motto der Saison. Die Hersteller wollen mit neuen Methoden endlich wieder Akzente setzten. Dabei spielen bunte Filzstücke, Pixelmuster und alte Perser die Hauptrolle.
Der Patchwork-Teppich ist gleich bei mehreren Designern zurück. Das Karlsruher Unternehmen KYMO hat für sein „MASH-UP“-Modell alte Perser-Teppiche auseinander genommen. Die einzelnen Teile werden dann bedruckt, eingefärbt oder abgewetzt und anschließend im Fliesenmuster zu einem neuen Teppich zusammengestellt. Damit das Ganze nicht wie wahllos zusammen gewürfelt aussieht, werden die Übergänge mit Ziernähten geschmückt. Ähnlich geht die Firma STEPEVI aus Istanbul vor. Auch hier werden alte Orientteppiche in viereckige Quadrate geschnitten und wieder zusammengefügt. Jeder wird damit zum Unikat. Die Designer von STEPEVI mixen munter Materialien und Florhöhen. Dadurch entstehen bei einigen Modellen ungewöhnlich dreidimensionale Effekte.
Carolin Fieber, die für BRETZ designed, hat für ihre Teppiche verschieden Blumenmuster am Computer pixelisiert und große Ausschnitte davon ausgedruckt. Die Kästchen-Designs wurden dann auf dem Teppich übertragen. Ihren Ursprung können Betrachter nur erahnen. Auch hier wurden wieder unterschiedliche Florhöhen und verschiedene Materialien für eine mehrdimensionale Optik verwendet. Zur Kollektion gehören die Modelle „ROSE PIXEL“, „RED LIGHT“ und „SHADES“, die halten was ihr Name verspricht.
HEY-SIGN aus Meerbusch bei Düsseldorf ließ sich vom Filz inspirieren. Die Designerin Wiebke Hoffmann hat den schallabsorbierenden Stoff in den Modellen „TILES“ und „TWICE“ verarbeitet. Ein weiteres Plus: Unangenehme Gerüche bleiben in diesem Material auf keinen Fall stecken.
Ursula Geismann, Expertin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef, konstatierte, dass die neuen Teppich-Modelle den Stellenwert eines Möbelstückes erreichen. Zu Recht!
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