Perser
Perser Teppiche

Perser Teppiche
Die Tradition der Perserteppiche reicht bis in das fünfte Jahrhundert v. Chr. zurück. In Sibirien, im Grab eines Prinzen, entdeckten Archäologen eine der ältesten Exemplare. Der gewobene Teppich befindet sich heute in der Erimitage in St. Petersburg. Nicht nur auf Grund seiner langen Geschichte ist der Perserteppich heute besonders beliebt.
Perserteppiche werden in unterschiedlichen Größen und Formen angefertigt. Dabei sind Quadratische oder runde Abmessungen äußerst selten. Besonders typisch sind sich wiederholende Muster und Verzierungen. Vorwiegende Feldmotive sind Blumenelemente, Vögel, Rosetten oder Formen die einer Mandel nachempfunden sind. Als Randmotive sind gezahnte Blätter und Blumenranken sehr beliebt. Auch Ornamente, wie Sterne, griechische Kreuze oder Rosetten, lassen sich oft auf Perserteppichen finden.
Den Wert eines Perserteppichs erkennt man an der Anzahl der Knoten pro Quadratzentimeter. In vielen Exemplaren kommen zwei Knüpfarten vor. Bei türkischen Teppichen wird symmetrisch mit doppelten Knoten, bei persischen asymmetrisch mit einfachen Knoten geknüpft.
Gerade in modern eingerichteten Räumen kommen die Exemplare aus dem Orient besonders zur Geltung. Der außergewöhnliche Blickfang auf dem Boden verwandelt den Raum in eine gemütliche Oase mit außergewöhnlichem Flair. Nach getaner Arbeit kann man so zu Hause in die Welt von Aladin und seinen Abenteuern abtauchen.
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