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So wird das Wohnzimmer mit Teppich, Sofabezug und Co. zur Wohlfühloase

21. April 2010

Wer ab und zu eine Veränderung in den eigenen vier Wänden wünscht, muss nicht gleich ganze Wandschränke umherrücken. Stattdessen geht man jetzt in den Buchshop seines Vertrauens und kauft Elisabeth Berkaus „Wohnen mit Stoffen- Ideen für ein Zuhause mit Atmosphäre“!

Dieses Buch wird unter Wohnexperten als das neue Standardwerk zum Thema Wohnstoffe gehandelt. Berkau zeigt an vielen Beispielen wie man mit Textilien neue Akzente im Wohnraum setzen kann. Ob ein neuer Teppich, ein auffälliger Sofabezug oder hübsche Gardinen, mit kleinen Veränderungen werden große Effekte erzielt. Doch nicht nur großflächige Textilen bestimmen die Atmosphäre im Zimmer. Ganz im Gegenteil, es sind die kleinen Details, die letztendlich Wärme und Gemütlichkeit ins Haus zaubern. Auf dem Tisch ein kunstvoll gewebter Tischläufer, auf dem Sessel matt schimmernde Seidenkissen usw., alle diese kleinen Eye-Catcher tragen zum harmonischen Gesamtbild des Raumes bei.

Ein stimmiges Raumdesign hängt laut Berkau übrigens nicht von konformen Mustern und Farben ab. Oft liegt das Geheimnis einer guten Stoffwahl im Stilbruch oder in überraschenden Kontrasten. Alles andere wirkt schnell monoton und langweilig. Nicht umsonst kombinieren immer mehr Innenarchitekten und –Möbeldesigner antike mit modernen Elementen. Warum also nicht Brokatstoffe mit Naturmaterialen mixen?

Im Anhang des Buches werden außerdem Verarbeitungsvarianten, Qualität und Pflege verschiedener Stoffe genauer erläutert. Damit kann man sich nach der Lektüre des Werkes definitiv als Textil-Insider bezeichnen.

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Surfer-Feeling fürs Wohnzimmer

16. April 2010

Schon mal dran gedacht, dass eigene Surfbrett als Dekoration an die Wand zu hängen? Jetzt gibt es eine farbenfrohe Alternative für den Boden. Die „Crazy Surfing“ Teppiche von ARTE ESPINA bringen eine frische Meeresbrise ins Haus!

Die Teppiche der „Crazy Surfing“ Kollektion gibt es Skim-, Surf- oder Wakeboard-Form. Mit ihren bunten Farben und Mustern versprühen sie Frühlingsgefühle schon im Eingangsbereich und sorgen für echte Vorfreude auf den kommenden Sommer. Ob tropische Designs oder hippes Graffiti, die Muster der Teppiche kennen wir sonst nur von Surfershorts. Diese Läufer sorgen für den richtigen Eyecatcher zwischen hellen Designermöbeln!

Das ARTE ESPINA Farbe ins triste Alltagsgrau bringen möchte, zeigt sich auch an den vielen anderen Kollektion. Die grafischen Formen der „Zig Zag“ Designs leuchten zum Beispiel in Orange und setzen damit frische Kontraste zur naturfarbenen Grundfläche. Auch bei der neuen „Living Matts“ Serie scheint es keine Grenzen zu geben. Ob Blumen, Linien oder Quadrate – hauptsache bunt muss es sein!

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Der Bären-Perser für EntscheidungsUNfreudige

7. April 2010

Wer beim Teppichkauf gern auf Altbewährtes setzt, sich aber nicht zwischen den Klassikern Bärenfell oder Perser entscheiden kann, bekommt jetzt Abhilfe! Lassen wir uns doch frei nach dem Motto „Zwei für eins“ von Lise Lefebvres BÄRENJÄGER inspirieren.

Das Designerstück, das leider nicht im freien Handel zu erwerben ist, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Hier wurde aus einem alten Perser die Form eines Bärenfells ausgeschnitten und ein künstlicher, aus Holz, Glas und Plastik bestehender Bärenkopf drangesetzt. Das Endergebnis sieht nicht nur wunderschön aus, sondern beweist einmal mehr das Form- und Materialmix dieses Jahr der entscheidende Trend ist. Und natürlich: Aus Alt macht Neu!

Den BÄRENJÄGER gibt es noch in anderen Stoffen und Designs. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Gestalter einschlägiger Möbelhäuser von diesem Modell inspirieren lassen und schon bald ein massentaugliches Exemplar auf den Teppichmarkt werfen.

Selbstmach-Tipp: Wer darauf nicht hoffen oder warten möchte, schnappt sich den alten Perser der Tante und versucht sich an Omas Nähmaschine. Einen künstlichen Bärenkopf sucht man im Dekorationsgeschäft oder auf dem Flohmarkt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Warum nicht die Schnauze mit etwas Goldspray ansprühen oder den Kopf mit funkelnden Kristallsteinen besetzen? Wer nicht auf Perser-Muster steht, nimmt sich seinen ausrangierten Lieblingsteppich. Das Prinzip ist immer das Gleiche, dafür sind den Designs keine Grenzen gesetzt.

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Neues aus der Welt der Teppiche

31. März 2010

Verfremdung und Wiederverwertung – das sind die neuen Schlagwörter der Teppichindustrie. „Aus Alt macht Neu“ ist also das Motto der Saison. Die Hersteller wollen mit neuen Methoden endlich wieder Akzente setzten. Dabei spielen bunte Filzstücke, Pixelmuster und alte Perser die Hauptrolle.

Der Patchwork-Teppich ist gleich bei mehreren Designern zurück. Das Karlsruher Unternehmen KYMO hat für sein „MASH-UP“-Modell alte Perser-Teppiche auseinander genommen. Die einzelnen Teile werden dann bedruckt, eingefärbt oder abgewetzt und anschließend im Fliesenmuster zu einem neuen Teppich zusammengestellt. Damit das Ganze nicht wie wahllos zusammen gewürfelt aussieht, werden die Übergänge mit Ziernähten geschmückt. Ähnlich geht die Firma STEPEVI aus Istanbul vor. Auch hier werden alte Orientteppiche in viereckige Quadrate geschnitten und wieder zusammengefügt. Jeder wird damit zum Unikat. Die Designer von STEPEVI mixen munter Materialien und Florhöhen. Dadurch entstehen bei einigen Modellen ungewöhnlich dreidimensionale Effekte.

Carolin Fieber, die für BRETZ designed, hat für ihre Teppiche verschieden Blumenmuster am  Computer pixelisiert und große Ausschnitte davon ausgedruckt. Die Kästchen-Designs wurden dann auf dem Teppich übertragen. Ihren Ursprung können Betrachter nur erahnen. Auch hier wurden wieder unterschiedliche Florhöhen und verschiedene Materialien für eine mehrdimensionale Optik verwendet. Zur Kollektion gehören die Modelle „ROSE PIXEL“, „RED LIGHT“ und „SHADES“, die halten was ihr Name verspricht.

HEY-SIGN aus Meerbusch bei Düsseldorf ließ sich vom Filz inspirieren. Die Designerin Wiebke Hoffmann hat den schallabsorbierenden Stoff in den Modellen „TILES“ und „TWICE“ verarbeitet. Ein weiteres Plus: Unangenehme Gerüche bleiben in diesem Material auf keinen Fall stecken.

Ursula Geismann, Expertin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef, konstatierte, dass die neuen Teppich-Modelle den Stellenwert eines Möbelstückes erreichen. Zu Recht!

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Design-Awards mit Streifen und Punkten

31. März 2010

Den diesjährigen Interior Innovation Award Cologne, vergeben im Rahmen der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne, konnten neben zahlreichen Stuhl-, Sessel- und Sofaherstellern auch zwei Teppich-Designer abräumen. Unter 300 Einsendungen wählte die internationale Fachjury 20 Marktneuheiten aus, die in verschiedenen Kategorien durch außergewöhnliches Design und herausragende Innovationen überzeugten. Das sind die Trendsetter 2010!

In der Kategorie „Best Detail“ konnte sich Eva Langhans mit ihrem FABRIC SQUARED (Kymo GmbH) über eine Auszeichnung freuen. Der Schaumkern-Teppich ist über und über mit runden Einlassungen bestreut, die trotz einheitlicher Farbe eine wunderschöne Punkteoptik vermitteln. Dieser Teppich ist nicht nur zum anschauen da, aufgrund seines weichen und elastischen Materials ist er die perfekte Unterlage für das tägliche Fitness-Programm. Alternativ ist er als Sofa- und Bettersatz eine bequeme Ausruhwiese. Das Beste: Durch den sogenannten Memory-Schaum sind Fuß- oder Körperabdrücke Geschichte. Außerdem ist der Stoff unheimlich strapazierfähig – Hier gibt es Funktion und Eleganz in Einem!

Im Bereich „Best Item“ überzeugte die finnische Designerin Ritva Puotila mit ihrem HORIZON-Modell von WOODNOTES. Der Clou an diesem Exemplar sind die asymmetrischen Streifen. Das mehrfarbige Design lässt viel Spielraum für die restliche Dekoration des Zimmers. Interessenten haben die Wahl zwischen mehreren dezenten Farbkombinationen aus Braun, Grau, Schwarz und Weiß. Wem das Ganze zu düster ist, der nimmt einfach das frischere Modell mit grünen und blauen Streifen auf Hellgrau. Frühlingsgefühle lassen mit dieser Farbgebung sicherlich nicht mehr lange auf sich warten!

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